Chronik

 

 

Amazone

Andere Wortbedeutungen

1. Alltagssprachlich ist eine Amazone im übertragenen Sinn eine selbständige und streitbare junge Frau.

2. Beim Reiten werden weibliche Reiter oft als Amazonen bezeichnet.

3. Im rheinischen Karneval gibt es den Typus der Amazone sowie ganze Amazonencorps - entweder als Abteilungen
    von Karnevalsgesellschaften oder als selbstständige Zusammenschlüsse närrischer junger Frauen. Sie treten
    sowohl im Straßen- als auch im Saalkarneval auf, meist in schmucken Uniformen mit militärischen Anklägen. Von
   den ebenfalls im rheinischen Karneval verbreiteten
Möhnen unterscheiden sie sich durch das tendenziell niedrigere
   Alter ihrer Mitglieder, durch ihre Kleidung und dadurch, dass sie meist tänzerisch aktiv sind.

4. Amazonen ist auch die deutsche Kurzbezeichnung für die Papageiengattung Amazonenpapageien (Amazona), der
    Europäer erstmals am Amazonas begegnet sind.

5. Amazone ist auch der Name einer Märchenschach-Figur.

6. Ein Hersteller von Landwirtschaftsmaschinen.


Amazonen“-Völker in anderen Regionen der Welt

Auch auf anderen Kontinenten gab es "Amazonenvölker". So zeigte sich zum Beispiel Christoph Kolumbus beeindruckt von den Arawak-Frauen auf Santa Cruz, die in der Armee mitkämpften. Der Fluss Amazonas wurde nach den Amazonen benannt, weil die Spanier glaubten, in das sagenumwobene Land des griechischen Mythos gelangt zu sein. Echte "Amazonen" fanden sie allerdings nicht. Sie wurden zwar von Francisco de Orellana in der Gonzalo-Pizarro's-Expedition beschrieben, doch die Existenz wird angezweifelt. Wie schon bei den Griechen ist es schwierig, Geschichte und Legenden auseinander zu halten.


Herkunft des Namens
 

Zuweilen wurde die griechische Bezeichnung "Amazone" oft auf a-mazos (brustlos) zurückgeführt. Denn die Amazonen sollen ihren kleinen Töchtern - laut einigen späteren Quellen - die rechte Brust ausgebrannt haben, damit diese später den Bogen ungehindert abschießen können. Wahrscheinlicher ist, dass die Amazonen über der rechten Brust ein Lederdreieck trugen, welches die Brust flach drückte. Damit konnte die Sehne des Bogens ungehindert gespannt werden. Dies erweckte den Eindruck einer "Einbrüstigen".
Allerdings wurden Amazonen in den griechischen Darstellungen gewöhnlich mit zwei Brüsten wiedergegeben. Die Herleitung von a-mazos wird in der Forschung daher mittlerweile überwiegend abgelehnt und ist nicht die einzige vorgeschlagene mögliche Deutung des Namens.

So wird der Name zum Beispiel auch von "a-mazas" (brotlos) hergeleitet. Es ist überliefert, dass der Verzehr von Brot bei den kaukasischen Amazonen als verweichlicht galt. Deshalb bekamen nur ihre männlichen Sklaven Brot, während die kämpferischen Frauen eiweiß- und vitaminreiche Kost wie Fisch, Früchte und Fleisch bevorzugten.

Ebenfalls denkbar wäre eine Herleitung von zone = Gürtel. Amazone könnte demnach etwa wohlgegürtet bedeuten und auf die Tracht der Amazonen anspielen. Dies schafft Assoziationen zu Herakles´ Abenteuer bei den Amazonen, dessen Aufgabe es war, sich den Gürtel der Hippolyte anzueignen (s.u.)
 

Fahnen

 

Die Schilde waren für weite Strecken viel zu klein, um diese aus weiter Ferne zu erkennen. Es entstand die Fahne: das Ritter-, Stadt- oder auch Zunftwappen auf einem großen Stoff und ein neuer "Berufszweig", der "Fähnrich". Er hatte die Aufgabe die Fahne an einer langen Lanze befestigt vor der Streitmacht her zu tragen. Es gibt Fahnen in verschiedenen Arten, als Banner oder als Standarte. Im Gegensatz zur Flagge wird die Fahne in einem einzigen Exemplar und häufig aus kostbarem Material hergestellt. Deshalb besteht auch der Brauch, sie zu weihen, bei der Truppe den Fahneneid zu leisten und die Aufgabe, sie mit dem Leben zu verteidigen. Der Verlust der Fahne im Kampf bedeutet Schmach und Niederlage, die Eroberung gegnerischer Fahnen Ehre und Sieg.

Funke- / Tanzmariechen

 

Das Tanzmariechen ist eine auf die früheren Marketenderinnen zurückgehende traditionelle Figur im Karneval und kam zunächst nur im Rheinland vor. Gleichbedeutende Bezeichnungen sind Funkenmariechen oder Regimentstochter (z. B. bei der Ehrengarde im Kölner Karneval).

Die typische Kleidung ist oft an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert angelehnt: Dreispitz, Perücke, Uniformjacke, dazu ein kurzes Röckchen (oft plissiert), darunter Petticoat, Strumpfhose und weißes Spitzen- oder Rüschenunterhöschen.

Die Tanzmariechen-Rolle wurde anfangs von einem Mann dargestellt und erst im Dritten Reich von weiblichen Tänzerinnen übernommen, um homosexuelle Anspielungen, die damals politisch unerwünscht waren, auszuschließen. Diese Tänzerinnen üben in Karnevals- oder speziellen Gardetanzvereinen.

Tanzmariechen findet man heute in nahezu jedem Karnevals-, Fasching- und Fasnachtsverein in Deutschland, Belgien und Holland. Sie treten einzeln, paarweise mit Tanzoffizieren oder zu mehreren in Tanzgarden auf, oft zu Marsch- oder Polkamusik.

In der Formation geschieht dies teilweise mit Tanzschritten aus dem früheren Girlstanz, wogegen beim Solotanz Elemente aus dem Bodenturnen (Flickflack, Spagat) eingefügt werden.

Gardetanz

 

Der heutige Gardetanz oder auch Gardetanzsport ist auf die Girltruppen der Revuetheater aus den 1920er und 1930er Jahren zurück zu führen.

Karnevalvereine haben diese Idee aufgegriffen und schickten auf Ihren Sitzungen Mädchengarden auf die Bühne.

Die typische Kleidung ist oft an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert angelehnt: Dreispitz, Perücke, Uniformjacke, Spitzenjabot dazu ein kurzes Röckchen (oft plissiert), darunter Petticoat, Strumpfhose, weißes Spitzen- oder Rüschenunterhöschen bzw. Ballettbody, Stiefel oder (Tanz)-Schnürstiefel.

1. Weibliche Tanzgarde war die "Blaue Tanzgarde" der 1. Stuttgarter Karnevalgesellschaft "Gesellschaft Möbelwagen e.V. seit 1897", die 1947 gegründet wurde.

In Deutschland wurde in großen Gruppen zu Marschmusik im 4/4-Takt getanzt. Gleichzeitig entwickelte sich in den Niederlanden und Belgien ein anderer Tanzstil. Inspiriert von der slawischen, slowenischen und bayrischen Volksmusik wurde hier zu Polka - Musik im 2/4 Takt getanzt.

Heute werden auf den zum Teil getrennten Turnieren beide Tanzrichtungen stilrein und deutlich voneinander getrennt in den Disziplinen Gemischte Garde, Tanzpaar, Weibliche Garde, Tanzmariechen, und Schautanz sowie in den Altersgruppen Jugend, Junioren und Aktive getanzt und bewertet. Die Disziplin Gemischte Garde ist aber nur in der Altersgruppe Aktive vorhanden; in den Altersgruppen Jugend und Junioren tanzen die männlichen Turnierteilnehmer bei den weiblichen Garden mit.

Es gibt daher auch getrennte Dachverbände den BDK und den DVG. Hüte und Perücken sind auf den sportlichen Gardetanzturnieren des DVG im Gegensatz zu denen des BDK längst verschwunden.

Marsch: Ist ein gradliniger, eleganter Tanz mit vielfältigen Schrittkombinationen, Battement - Variationen, Grußpassagen und immer wechselnden Formationen wie Diagonalen, Halbkreis, V - Formationen oder Stern. Das Schwergewicht liegt neben der Choreographie, auf Synchronität und Präzision.

Polka: Besteht aus Folklore-Elementen, Sprungschritten und modifizierten Tanzschritten aus dem klassischen Ballett, ergänzt durch akrobatische Teile wie Bögen, Überschläge, Räder und Spagat. Charakteristisch ist die spielerische Präsentation und die heitere Ausstrahlung. Die Polka ist für kleinere Gruppen, Solisten und Paartanz geeignet.

Modern: Hat seine Wurzeln im Jazztanz. Durch die Vermischung und Veränderung der verschiedenen Stilrichtungen, entstanden individuelle Mischungen aus echtem Jazztanz, amerikanischen Modern Dance und europäischem klassischen Ballett. Die Vielfalt von Formationswechseln und Linienführung, unterstützt durch die auffälligen Farben und Muster der enganliegenden Kostüme, machen diese Disziplin zu einem mitreißendem Schauspiel von Farbe und Bewegung.

Goldene Mösch

 

Rheinisch: Duuve Tauben, auch bekannt als (goldene) "Mösch", die bei Schützenumzügen voran getragen wird. Die goldene Mösch ist ein goldfarbener Vogel der auf einer geschmückten Stange sitzt und vom Möscheträger beim Schützenzug voran getragen wird. Der Sonntag vor dem Schützenfest ist der Möschesonntag. An diesem Tag zieht der Möscheträger begleitet von einem Tambourcorps von Kompanie zu Kompanie um das bevorstehende Fest anzukündigen.
Königssilber/-kette

 

Wer beim Schützenfest den Vogel abgeschossen oder beim Scheibenschießen den Königsschuß errang, wurde auch sichtbar geehrt. Er durfte ein Jahr lang die Königskette oder das Königssilber tragen. In diesen Kleinodien spiegelt sich bis heute hohe Handwerkerkunst wieder. Hauptstück der Kette bildet vielfach ein Schild mit Widmung und darunter ein Vogel oder wertvoller Orden. Meist ist es Tradition das sich ein König auf einer Medallie verewigt und diese der Kette hinzugefügt wird. Somit besteht das Königssilber aus einer Kette der im Laufe der Jahrzehnte immer mehr neue wertvolle Anhänger hinzugefügt wurden. Meist tragen diese eine Widmung und den Namen des jeweiligen Königs bei dem die Medaille hinzugefügt wurde.
Krönungsball

 

In früheren Zeiten wurde der Schützenkönig reich beschenkt, genoß Steuerfreiheit und viele andere Privilegien. Dies ist Heute natürlich anders. Trotzdem gebührt dem König mit seiner Königin Anerkennung. Beim Krönungsball wird der König des Vorjahres ab-, und der Neue gekrönt. Dieses geschieht im festlichen Rahmen mit einer feierlichen Zeremonie.

Majorette

 

Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es viele sogenannte "Marching-Bands", die bei allen möglichen Paraden in den USA mitliefen und Musik machten. Um den Takt anzugeben, wurde der "beste Trommler" (drummer) zum Tambourmajor.

Der Tambourmajor hatte einen großen Taktstock (Baton) und gab damit den Takt an und darüber hinaus auch manchmal Bewegungen um die Marschrichtung anzuzeigen. Zu dieser Zeit bestanden die Marching-Bands ausschließlich aus Männern.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden dann die ersten weiblichen Marching-Bands gesehen. Natürlich hatten die einen weiblichen Tambourmajor (Drum Major). Die Mitglieder dieser Bands trugen meist knöchellange Kleider.
 
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden auf großen Ausstellungen und Jahrmärkten Männer gesehen, die mit einem Gewehr hantierten. Es wurde gedreht, mit beiden Händen, mit einer Hand und so weiter. Dies beeinflusste auch die Tambourmajore. Auch sie wollten so etwas als "Einlage" machen. Um 1927 herum, als sich eine Band zu einer Parade aufstellte. Nur der Tambourmajor fehlte noch. Man überlegte was zu tun war. Da fiel der Blick auf Mabel, von der man wusste, dass sie einen Tambourmajor ersetzen konnte. Gesagt – getan. Mabel führte die Band an, wie es ein Tambourmajor eben macht. Doch dann schrieb sie Geschichte: Sie versuchte den Baton ein paar mal zu drehen. Die Zuschauer fanden das toll und die Band spielte fast noch besser als sonst. Im selben Jahr gründete Ed Clark eine Fabrik zur Herstellung von Batons. Für seine Tochter Kitty, die ein Tambourmajor der Elkhart-High-School-Band war, stellte er einen Baton aus einem Billard-Queue her. Dieser war leichter als die gängigen Batons der Drum-Majors und er ließ sich dadurch auch einfacher drehen. Jetzt gab es endgültig auch weibliche Tambourmajore. Bald nannte man sie femininer "Drum Majorettes", "Drum Major Girls", "Baton Twirlers" oder auch nur Majorettes.

Bedingt durch die leichteren Batons, wurde es natürlich einfacher, ein paar andere Dinge mit dem Stab zu machen, als nur den Takt und die Richtung anzugeben. Also begann man den Baton immer öfter zu drehen.

+ NEU +

Parade

Sonntags findet die Parade zu Ehren des Schützenkönigs statt, bei der das Regiment am König und am Komitee vorbeizieht. Nicht selten sind auch hochrangige Ehrengäste anwesend. Es folgt der Festzug der Schützen durch den Stadtteil.

+ NEU +

Serenade

Die Serenade (it. sereno heiter, al sereno unter heiterem Himmel, im Freien; auch sera Abend) ist ursprünglich ein abendliches Ständchen. Seit der Wiener Klassik versteht man unter Serenade meist ein Instrumentalstück mit unterhaltsamem Charakter und einer größeren Anzahl von Sätzen.

Die frühen Serenaden der Klassik (u.a. von Haydn, Mozart und Salieri) führten gern einige Blasinstrumente ein (Oboen, Fagotte, Hörner, Klarinetten), wie das für eine Musik im Freien passend ist. Mit dem Einzug der Serenade in den Konzertsaal – was bereits bei Mozart zu finden ist – kamen mehr und mehr Streichinstrumente dazu, um ein orchestraleres Klangbild zu erzeugen.

Beethoven schrieb zwei Serenaden für Kammerbesetzung, Op. 8 für (Violine, Bratsche und Violoncello), sowie Op. 25 für Flöte, Violine und Viola, den Serenaden zuzurechnen ist ferner das Trio Op. 88 für zwei Oboen und Englischhorn.

Charakteristisch für frühere Serenaden war außerdem, dass alle Instrumente konzertierend eingesetzt wurden, d.h. es wurde ein Gleichgewicht aller beteiligten Instrumente angestrebt; auch dieses Merkmal findet man bei Serenaden ab der Klassik bzw. Romantik nicht mehr.

Nur zwei typische Eigenschaften blieben bis heute von der früheren Serenade erhalten: dass sie (meist, aber nicht immer) mehr Sätze hat als die Sonate und dass diese Sätze hinsichtlich ihrer Durchführung minimalistischer sind – also im ganzen leichter und freier gehalten sind als in der Sinfonie und Suite. Gewöhnlich hat die Serenade mehrere menuettartige Sätze und als Kern einen oder zwei langsame Sätze. Anfang und Schluss hatten ursprünglich die Satzform des Marsches.

Schützenfest

 

Auch das Schützenfest hat einen historischen Ursprung. Befreundete Städte, Fürsten-, und Herzogtümer luden ihre Bürgerwehren untereinander zum Wettstreit ein. Das war dann ein Kräftemessen und Volksfest zugleich. Meist dauerten diese Feste eine Woche lang, teilweise auch länger. Die eingeladenen Städte statteten ihre Kämpfer mit viel Geld und den besten Waffen aus. Es war eine große Ehre hier teilnehmen zu dürfen und nur die tüchtigsten Schützen wurden ausgewählt. Bürger und Edelleute kämpften stets gleichberechtigt nebeneinander in verschiedenen Disziplinen wie Armbrust-, Vogel-, oder Scheibenschießen.

Twirling

 

Twirling und Majoretten ist eine Sportart, bei der ein "Metallstab" (Baton) zu Musik nach einstudierten Choreographien "herumgewirbelt" wird. Dabei spielen neben Geschicklichkeit und Technik auch tänzerische Fähigkeiten eine entscheidende Rolle - Körperbeherrschung und viel Geschick mit dem Stab erreichen erst so einen harmonischen Einklang.

Ursprünglich kommt die Sportart aus den USA, hat sich aber mittlerweile auch in Europa etabliert. Während zu Anfang meist Mädchen in Uniformen zu Marschmusik auf Paraden und Umzügen marschiert sind, wird heute auch zu moderner Musik getanzt, kombiniert mit viel Stabtechnik und tänzerischen Elementen.

Diese sportlichen Darbietungen werden dann nicht nur auf Deutschen Meisterschaften und Europameisterschaften präsentiert, sondern wir verzaubern mit Ausstrahlung, viel Freude am Sport, tänzerischen Elementen und Stabtechnik auch unser Publikum bei verschiedenen Auftritten.

Uniform

 

Im Mittelalter gab es eine Vielzahl von Fürsten-, und Herzogtümern, Kaiser und Königreichen die sich vielfach untereinander erbittert bekämpften. In jedem dieser Machtgebiete gab es Kriegstruppen die untereinander gegliedert waren. Es gab Husaren, Grenadiere, Jäger, Ulanen, Kürasiere und viele mehr. Um die jeweilige Zugehörigkeit erkennen zu können , entstanden Uniformen, jede Truppe, jedes Regiment hatte eine eigene Uniform. Innerhalb einer Truppe gab es noch Unterschiede um den jeweiligen Rang eines Soldaten zu erkennen.

Vogelschiessen

 

Das Vogelschießen hat sich in seiner Beliebtheit bis heute erhalten. Den fliegenden Vogel in der Luft zu treffen, dies schwierigste Ziel war Vorbild für diesen Wettkampf. Heute schießt man auf hölzerne Abbildungen verschiedener Bauart. Die Einzelteile dieses Vogels werden nach Rang bewertet und zählen als Trophäe. Um den Preis-, oder Königsschuß drehen sich sogar Aberglaube und Sage, immer wieder versuchten Schützen den Königsschuß mit Magie zu bezwingen, wurden des Bundes mit dem Teufel bezichtigt. Hauptsieger oder Schützenkönig ist der, welcher den letzten Rest dieses Vogels abschießt.

Zapfenstreich

Der Zapfenstreich ist ein Stück Militärmusik, stammt aus dem alten Preussen und wird zu feierlichen Anlässen gespielt. Der Name entstand im Landsknechtslager: zu einer festgesetzten Stunde ging der Regimentsprofoß, begleitet von dem "Spil" (Spielzug) durch die Schänken und Marketenderzelte und schlug mit einem Stock auf den Zapf des Fasses; damit war es gestrichen- es durfte nicht weiter ausgeschenkt werden. Das dazu kommende Bläsersignal galt als Abendsignal, bei dem sich alle Soldaten in ihre Unterkünfte begeben mussten.

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copyright © by Alexandra Kuhn